Insekt der Woche
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Der Kleine Frostspanner (Operophtera brumata)
Während sich nun allmählich die Insekten in ihren jeweiligen Überwinterungsstadien zurückziehen und für viele Arten die ersten Fröste das Ende bedeutet, beginnen einige erst jetzt mit ihrem Dasein. Zu ihnen gehören die sogenannten Frostspanner, die wie ihre Namen bereits sagen, meist erst nach den ersten Frostnächten ihr Puppenstadium verlassen, um in die kalte Nacht zu…
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Die Amerikanische Kiefernwanze (Leptoglossus occidentalis)
Das erste Auftreten der Amerikanischen Kiefernwanze in der Region konnte im Herbst 2014 beobachtet werden. Die Tiere sind mit 15 – 20 mm Länge und einer Breite von 5 – 7 mm verhältnismäßig groß. Auffälligstes Merkmal sind die blattartig verbreiterten Hinterbeine, dies kennzeichnet die Tiere eindeutig und macht sie mit europäischen Wanzen unverwechselbar. Die ursprüngliche…
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Das Rote Ordensband (Catocala nupta)
Das Rote Ordensband ist eines von sieben in der Region vorkommenden Ordensbändern, von denen vier weitere, eine ähnliche, rote Hinterflügelzeichnung aufweisen. Das Rote Ordensband hat grau-braune Vorderflügel, mit denen es an Baumrinde perfekt getarnt ist. Bei Gefahr zeigen die Tiere blitzschnell ihre roten Hinterflügel (Foto) und schrecken so mögliche Angreifer ab. Mit einer Flügelspannweite von…
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Die Feuerlibelle (Crocothemis erythraea) W.Sage
Die Feuerlibelle ist eine ursprünglich vor allem afrikanisch und mediterran verbreitete Libellenart die zu den Großlibellen gehört. In den 1990er-Jahren hat sich die Art nach Süddeutschland ausgebreitet, wo sie mittlerweile nicht selten zu beobachten ist. Die Feuerlibelle erweitert ihr Areal in Mitteleuropa derzeit kontinuierlich weiter und dürfte mittlerweile in fast ganz Deutschland zu finden sein.…
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Das Grüne Heupferd (Tettigonia viridissima)Walter Sage
Das Grüne Heupferd ist die größte in der Region vorkommende Langfühlerschrecke und gehört zu den häufigsten Laubheuschrecken Mitteleuropas. Die Tiere haben eine Körperlänge von etwa 30 bis über 40 Millimetern und sind damit etwas größer als die nah Verwandte und zum Teil im gleichen Gebiet vorkommende Zwitscherschrecke (Tettigonia cantans). Die Legeröhre der Weibchen erreicht eine…
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Der Buchsbaumzünsler (Cydalima perspectalis)Walter Sage
Der Buchsbaumzünsler ist ein Kleinschmetterling, der vermutlich durch den internationalen Pflanzenhandel bedingt, als Neozoon zu Beginn des 21. Jahrhunderts nach Mitteleuropa eingeschleppt wurde. Ursprünglich ist er in Ostasien (Japan, China, Korea) beheimatet. Die besonders aus der Schweiz gemeldeten Schäden die dieser Zünsler an Buchsbeständen anrichtet sind groß. Insbesondere Parkanlagen und Schlossgärten, wo der Buchsbaum in…
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Die Violette Holzbiene (Xylocopa violacae)
Der 21 bis 24 mm lange Körper der violetten Holzbiene erinnert in Form und Größe stark an eine Hummel. Er ist schwarzviolett mit dunkelgrauer, relativ kurzer Behaarung. Die Flügel sind irisierend blauviolett und zum Ende hin bräunlich gefärbt. Beine und Fühler sind schwarz.Sie ist die größte einheimische Bienenart und aufgrund ihrer außergewöhnlichen Färbung wohl eine…
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Der Malven-Dickkopffalter (Carcharodus alceae) Sage Walter
Der Malven-Dickkopffalter ist ein Schmetterling aus der Familie der Dickkopffalter (Hesperiidae). Er erreicht eine Flügelspannweite von 23 bis 30 Millimetern. Seine Flügeloberseite ist mit bunten, in mehreren Brauntönen und teilweise gelblichen, gräulichen und orangen Rechtecken gemustert. Noch im Arbeitsatlas für den Tagfalteratlas Bayern waren vom Malven-Dickkopffalter nur wenige aktuelle Fundpunkte in der Umgebung Altmühltal eingezeichnet.…
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Die Gottesanbeterin (Mantis religiosa) Walter Sage
Im August 2015 gelang einem Jochensteiner Anwohner (Lkr. Passau) ein sensationeller Fund. Im Schlafzimmer des Mannes hatte es sich eine Gottesanbeterin gemütlich gemacht. Die Gottesanbeterin wurde im Jahr 2017 zum Insekt des Jahres in Deutschland erklärt.Hier gibt es zwei stabile Populationen. Im Westen in den Bundesländern Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Hessen und Saarland und im Osten in…
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Die Gemeine Feuerwanze (Pyrrhocoris apterus) W. Sage
Die durch ihre Färbung und Geselligkeit sehr auffallende Wanze wird im Volksmund meist als Schuster- oder Feuerkäfer bezeichnet, also irrtümlich für einen Käfer gehalten. Die Art ist durch ihre markante Färbung und Zeichnung fast unverwechselbar.

