
Nicht schon wieder eine Ente, denkt sich hoffentlich jetzt niemand. Aber am Inn sind halt die Vögel am Wasser, noch dazu im Winter, die sich für ein ornithologisches Rätsel eignen, zu einem nicht unbedeutenden Teil weibliche Enten. Und um eine solche handelt es sich zweifellos. Ist es eine, die schon in Rätseln vorgekommen ist, oder eine „neue“? Näheres erfahren Sie Ende des Monats an dieser Stelle.
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Auflösung!
Bei dieser weiblichen Ente handelt es sich auf jeden Fall um eine Vertreterin der Anas – Gattung, es ist eine Schwimmente. Aber welche. Sie ähnelt einer weiblichen Stockente (vgl. Rätsel Nr. 13), aber schon aus diesem Grund wird es keine solche sein. Weil der typische Schwanzspieß ganz fehlt, ist die Spießente auszuschließen.
Auffallend bei der Rätselente ist aber die Kopfform und der markante Schnabel. Weil dieser überdimensionierte Schnabel weder bei der Schnatterente noch bei der Krickente und auch nicht bei den weiteren Gründelenten zu beobachten ist, kommt nur die Löffelente als Lösung in Frage.
Und wie bei fast allen Enten schauen Erpel im Prachtkleid ganz anders aus als ihre Artgenossinnen. Neben dem auch hier dominanten und tatsächlich löffelartig geformten Schnabel ist die vorne und hinten weiß eingerahmte kastanienbraune Flanke und der dunkelgrüne Kopf besonders auffällig.



